Die Hunde Impfung – So schützt du deinen Hund vor Krankheiten Pflichten, Tipps und Kosten der Hunde Impfung

Als Hundehalter gehört es zu deinen wichtigsten Anliegen, dass dein Vierbeiner glücklich und gesund ist. Während du viele Möglichkeiten hast, um das Wohlbefinden deines Hundes zu steigern, kannst du ihn leider nur bedingt vor Erkrankungen schützen. Obwohl Hunde Impfungen immer wieder in der Kritik stehen, schützen sie deinen Liebling doch zuverlässig vor gefährlichen Krankheiten. Deshalb finden wir es wichtig, dieses Thema aufzugreifen und die wichtigsten Argumente der Befürworter sowie Kritiker von Hunde Impfungen zusammenzutragen.

Befürworter und Kritiker von Impfungen bei Hunden


Hunde Impfungen schützen deinen Vierbeiner vor viralen und bakteriellen Erkrankungen. Du kannst ihn damit vor schmerzhaften oder gar tödlichen Krankheitsverläufen bewahren. Zudem helfen Hunde Impfungen dabei, Krankheitserreger auszumerzen beziehungsweise ihre großflächige Ausbreitung zu verhindern. Mit einer Hunde Impfung schützt du also nicht nur deinen eigenen Vierbeiner, sondern auch seine Artgenossen.

Viele Kritiker echauffieren sich über die hohen Kosten der Hunde Impfungen, für die sie die Profitgier der Pharmakonzerne verantwortlich machen. Außerdem herrscht Uneinigkeit über den Sinn der zahlreichen Impf-Auffrischungen. Experten räumen ein, dass viele Impfungen unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen können. Den Tierärzten wird vorgeworfen, aus wirtschaftlichen Gründen zu den Impfungen zu drängen und nicht auf das Wohl der Tiere bedacht zu sein. Leider gibt es zu Impfschäden kaum wissenschaftlich fundierte Studien, die die Vorwürfe eindeutig belegen oder verwerfen könnten.

Hunde Impfungen


In Deutschland besteht bislang keine Impfpflicht für Hunde. Deshalb steht es Kritikern sowie Befürwortern frei, ihre eigene Entscheidung zu treffen. Wir persönlich sprechen uns für die Sinnhaftigkeit der wichtigsten Hunde Impfungen aus. Ihr Nutzen überwiegt unserer Meinung nach die hohen Kosten. Das Risiko von Impfschäden lässt sich dadurch begrenzen, dass man nur die empfohlenen Pflichtimpfungen wahrnimmt.

Bei der Frage, welche Impfungen notwendig sind und wie häufig sie aufgefrischt werden müssen, orientieren wir uns an den Vorgaben der deutschen Organisation „Ständige Impfkommission Veterinärmedizin im Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V.“ Auch wenn die Organisation selbst betont, dass es sich bei ihren Vorgaben zu Hunde Impfungen nur um Empfehlungen handelt, bieten sie für Laien einen guten Anhaltspunkt. Sie unterscheiden zwischen Core- und Non-Core-Impfungen (Pflicht- und Wahlimpfungen). Während erstere normalerweise nur wenige Nebenwirkungen haben und sehr gut gegen die Krankheit schützen, sind Wahlimpfungen vor allem dann sinnvoll, wenn du in einem Hoch-Risiko-Gebiet lebst. Impfungen werden bei den Non-Core-Impfungen eingeordnet, wenn sie nur regional auftreten, einen mittelmäßigen bis schlechten Schutz aufweisen, häufig aufgefrischt werden müssen oder mit starken Nebenwirkungen einhergehen. Hierbei musst du abwägen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass dein Hund sich mit den entsprechenden Erregern infiziert. Einen kranken Hund darfst du übrigens nicht impfen lassen. Sein Immunsystem ist bereits geschwächt und würde durch eine Impfung noch mehr belastet werden. In diesem Fall kannst du deinen Vierbeiner auf euren Spaziergängen mit Hundemänteln und Hundepullovern warmhalten und damit das Risiko senken, dass er sich draußen einen Infekt zuzieht. Außerdem sollte er natürlich von einem Arzt behandelt werden.

Wie Impfungen für Hunde funktionieren


Direkt nach der Geburt besteht beim Hund ein Schutz durch sogenannte maternale Antikörper. Dabei handelt es sich um die Antikörper der Mutter, die jedoch mit jeder Lebenswoche weniger werden. Ab einem bestimmten Punkt, der bei jedem Hund zeitlich individuell ist, ist kein Schutz mehr gewährleistet. Die StIKoVet rät dazu, Hunden zwischen der 8. und 16. Lebenswoche die ersten Impfungen zu verabreichen. Gegen einige Erreger wird mehrfach geimpft, da Welpen auf Impfungen nicht so reagieren wie ausgewachsene Hunde. Das liegt an dem schon vorher erwähnten Welpenschutz durch maternale Antikörper. Da nicht genau bestimmt werden kann, wann sich dieser Schutz gänzlich auflöst, impfen die Tierärzte mehrmals und hoffen, dass eine der Impfungen zu der Entwicklung eines Immungedächtnisses führt. Bei diesen ersten Hunde Impfungen wird eine Grundimmunisierung aufgebaut. Das heißt, dass dein Vierbeiner Antikörper gegen den entsprechenden Erreger aufbaut. Im höheren Alter müssen die Impfungen in regelmäßigen Abständen aufgefrischt werden, damit der Immunschutz lückenlos erhalten bleibt. Ein Impfschema gibt darüber Auskunft, wie häufig die Ärzte gegen welchen Krankheitserreger nachimpfen sollten. Der Durchschnittswert liegt ungefähr bei Intervallen von drei Jahren. Die wichtigsten Pflichtimpfungen, die fast alle Organisationen empfehlen, sind:

- Staupe

- Tollwut

- Hepatitis contagiosa canis

- Parvovirose

- Leptospirose

Andere Impfungen für Hunde zählen zu den Non-Core-Impfungen und müssen je nach Risiko individuell beurteilt werden.

Kosten der Hunde Impfung


Tierärzte dürfen die Preise für Hunde Impfungen nicht ohne Einschränkungen festlegen. Sie müssen sich an die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) halten. Die GOT bestimmt einen Rahmen, in dem sich die Kosten von Impfungen für Hunde bewegen müssen. Dabei gibt sie einen Mindest- sowie einen Maximalwert für jedes Tier und jede Impfung vor. Die Kosten von Hunde Impfungen stehen im Zentrum medialer Kritik, da sie vielen Haustierhaltern zu hoch erscheinen. Wir empfehlen dir, dich schon vorher bei deinem Tierarzt über die Preise zu informieren. Zumindest die Pflichtimpfungen sollten trotz des hohen finanziellen Aufwandes wahrgenommen werden.