Auf die Plätzchen, fertig und los: Die besten Rezepte für Hundekekse

Die gesamte Weihnachtszeit ist geprägt von kleineren, über den Tag verteilten Naschereien und mehreren festlich gedeckten Tafeln. Schon am 1. Dezember beginnt die allgemeine Diätpause mit dem ersten Türchen des Adventskalenders. Darüber hinaus eröffnen die Weihnachtsmärkte, auf denen man sich einen ganzen Abend lang von allen erdenklichen Leckereien bedienen kann. Diejenigen, die sich trotzdem noch strikt an ihren Ernährungsplan gehalten haben, gönnen sich spätestens an Heiligabend und an den darauffolgenden Weihnachtsfeiertagen eine Pause davon, wenn es im Beisein der Familie mehrere Gänge selbstgemachte Kost gibt.

In dieser Hinsicht ist Weihnachten ein ungesundes Fest der Sünde. Dennoch ist es die einzige Zeit im Jahr, in der sich selbst penible Kalorienzähler ohne schlechtes Gewissen ein paar Leckereien gönnen.

Auch unsere Hunde sollen natürlich von dieser Seite des Festes profitieren. Von der Menschennahrung dürfen sie aber trotzdem nichts abbekommen. Andernfalls können unangenehme Symptome wie Durchfall oder Erbrechen auftreten.
Fertig abgepackte Leckerlis werden auf Dauer teuer und produzieren eine große Menge unnötigen Verpackungsmüll. Als Alternative kannst du jedoch deine eigenen Hundekekse backen, die deinem Vierbeiner das Weihnachtsfest im wahrsten Sinne des Wortes versüßen werden. Dabei kannst du selbst bestimmen, welche Zutaten du für dein Rezept für Hundekekse nutzt und somit auch besser auf Allergien und Vorlieben deines Vierbeiners eingehen.

Hundekekse backen

Auch wenn du deinen Vierbeiner am liebsten den ganzen Tag verwöhnen würdest, solltest du nicht zu viele Hundekekse backen. Ähnlich wie bei uns Menschen führt ein übermäßiger Konsum leckerer Hundekekse nämlich zu Übergewicht.
Zudem gibt es bestimmte Inhaltsstoffe, auf die du dich beim Backen der Hundekekse beschränken solltest. Auch wenn sie einen üblichen Keks merklich verbessern, dürfen den Keksen für deinen Vierbeinern keine Schokolade und auch kein Zucker hinzugefügt werden. Stattdessen setzen sich Rezepte für Hundekekse primär aus Zutaten wie Fleisch, Milchprodukten, Gemüse, Obst, Getreide, Eiern und Nüssen zusammen.
Ansonsten kannst du jedoch frei herumprobieren und die Lieblingsnahrung deines Vierbeiners zu einem leckeren Rezept für Hundekekse zusammenwürfeln. Wenn du deinen Vierbeiner mit Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Ölen mit wichtigen Nährstoffen versorgst, kannst du diese ebenfalls beim Backen der Hundekekse verwenden.
Für nicht so experimentierfreudiger Hundehalter haben wir heute zwei Rezepte zum Backen von leckeren Hundekeksen herausgesucht.  

Rezept für Hundekekse mit Leberwurst

Zutaten:

300g Hüttenkäse
200g feine Haferflocken
200g grobe Haferflocken
12 EL Olivenöl
1 Ei

 

Zubereitung:

Fast alle Hunde lieben Leberwurst. Deshalb ist diese Zutat bei einem Rezept für Hundekekse beinahe so verführerisch wie für uns Schokolade. Alternativ kannst du deine Hundekekse auch mit Thunfisch oder anderem Fleisch backen.
Zunächst vermischst du alle oben aufgeführten Zutaten zu einer festen Masse. Falls der Teig in dieser Zusammenstellung zu trocken sein sollte, kannst du ihn strecken, indem du ein bisschen Wasser hinzufügst. Eine zu nasse Konsistenz kann hingegen mit Mehl ausgeglichen werden.
Den fertigen Teig solltest du nun ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen. Anschließend werden die Hundekekse auf dem Backblech aufgereiht und in den 180°C heißen Ofen geschoben. Dort bleiben sie bei Umluft circa 20-25 Minuten liegen. Die Kekse sollten beim Herausholen hart und komplett durchgebacken, aber natürlich nicht schwarz verbrannt, sein. Klebrige, rohe Reste bleiben nämlich gerne zwischen den Zähnen deines Vierbeiners stecken.
Achte außerdem darauf, dass du die Kekse lange genug auskühlen lässt, bevor du sie an deinen Hund verfütterst.
Wenn du fleischhaltige Hundekekse backst, sind diese übrigens nicht so lange haltbar wie vegetarische Kekse. Sie sollten am besten in einer Leckerlidose im Kühlschrank aufbewahrt werden.   

Rezept für Hundekekse auf Gemüsebasis

Zutaten:

5 Kartoffeln
1 Rote Bete
1 Karotte
½ Zucchini
100g Polenta
Gemüsebrühe

 

Zubereitung:

Wenn du Hundekekse backst, aber deinem Hund trotzdem keine allzu kalorienreiche Kost verabreichen willst, sind Kekse auf Gemüsebasis optimal für dich.
Dieses Rezept für Hundekekse beginnst du damit, die 5 Kartoffeln zu schälen und zu kochen. Gleichzeitig kannst du die Karotte, die Zucchini und die rote Bete kleinraspeln. Sobald die Kartoffeln fertig sind, müssen auch sie geraspelt werden. Bevor du alle Zutaten zusammenführst, wird die Polenta in der Gemüsebrühe aufgekocht.
Die fertige Masse musst du nun nur noch zu fertigen Plätzchen formen. Aufgrund der Konsistenz bietet es sich an, sie in kleine Muffinformen zu füllen oder sie einfach mit den Händen zu kleinen Kugeln zu rollen.
Am Ende müssen die Hundekekse nur noch gebacken werden. Dafür verteilst du sie auf einem Blech und schiebst sie dann für ungefähr eine Stunde bei 160°C Umluft in den Ofen.
Et voilà, fertig sind die leckeren Hundekekse, die sich auch fantastisch als Weihnachtsgeschenk für deinen Vierbeiner eignen.