Was ist Barf?

Bei der Barf Ernährung wird der Hund mit naturbelassener Nahrung gefüttert. Sie besteht primär aus rohem Fleisch, rohem Fisch, Knochen und Innereien. Viele Hundehalter ergänzen diese Zutaten mit ungekochtem Gemüse, Obst, Getreide, Nüssen, Futterzusätzen und kaltgepressten Ölen. Auf Industrieprodukte und gekochte Nahrung müssen die Hunde bei der Barf Ernährung verzichten.
Die Komplexität des Barfens setzt voraus, dass du dir Zeit nimmst, um dich mit den Prinzipien tierischer Ernährung und der grundlegenden Futtermittelkunde zu beschäftigen. Unser Barf Tipp ist es, einen Tierarzt in deine Entscheidungen einzubeziehen und dir von ihm bei der Berechnung der Rationen und der Erstellung eines Futterplanes helfen zu lassen.

Barf Definition

Bei der wörtlichen Definition von Barf gibt es verschiedene Meinungen, die jedoch alle im Grundsatz den gleichen Inhalt vermitteln. Im Englischen stand das Akronym zunächst für „Born-Again Raw Feeders“ („wiedergeborene Rohfütterer“), bevor die Bedeutung „Bones And Raw Foods“ („Knochen und rohe Nahrung“) geprägt wurde.
Unter den Deutschen hat sich „biologisch artgerechtes rohes Futter“ als wörtliche Definition von Barf etabliert. Es handelt sich hierbei um die Übersetzung von „Biologically Appropriate Raw Food“. So hatte der Tierarzt Ian Billinghurst in seinem Buch das Akronym Barf interpretiert.
In der Quintessenz beschreibt diese Definition von Barf auch sehr genau, um was es beim Barfen eigentlich geht.

Barf Tipps

Um die Frage „Was ist Barf?“ beantworten zu können, brauchen wir mehr als eine bloße Definition des Begriffes, denn das Thema Barf ist sehr umfangreich. Die Barf Ernährung erfordert deshalb eine große Menge an Wissen und Recherche auf Seiten des Haustierbesitzers.
Du musst einen Ernährungsplan für deinen Hund erstellen und regelmäßig die nötigen Zutaten einkaufen. Im Vergleich dazu ist die Fütterung mit herkömmlichem Trockenfutter oder Nassfutter natürlich zeitsparender und einfacher. Dennoch bringt die Barf Ernährung Vorteile mit sich, die diesen Aufwand für die meisten Hundehalter rechtfertigen. 
Gerade für Einsteiger empfehlen wir unsere Barf Menüs, die im Vorfeld mit natürlichen, gesunden Inhaltsstoffen zusammengestellt wurden. In unserem Sortiment bieten wir verschiedene Menüs an, von denen einige auf die Bedürfnisse von Allergikerhunden und Hunden mit zu hohem oder zu niedrigem Körpergewicht ausgerichtet sind.
Der Kauf dieser Menüs erspart dir nicht nur das eigenständige Zerkleinern des Gemüses mit einem Pürierstab, sondern nimmt dir auch die Qual der Wahl bei der Zusammenstellung ab.
Ein weiterer Barf Tipp ist es, mit leicht verdaulichen Fleischarten, zum Beispiel vom Huhn oder von der Pute, zu beginnen. Du darfst das Fleisch zu Anfang auch kurz kochen, wenn dein Hund sich ansonsten schwer mit dem neuen Ernährungsstil tut. Nach und nach solltest du aber komplett auf rohes Fleisch umsteigen.

Auf Barf Ernährung umsteigen

Barfen ist eine von vielen Ernährungsmethoden für Tiere. Alle Methoden haben ihre Vor- und Nachteile, über die du dich als Halter informieren solltest. Darauf basierend musst du dann deine Entscheidung fällen.
Bei dogandliving legen wir großen Wert auf die Qualität aller unserer Nahrungsmittel. Wir haben den Anspruch, ausschließlich gesundes Futter zu verkaufen, egal, ob es sich um Barf Menüs, Trockenfutter oder Nassfutter handelt.
Gerade wenn dein Hund unter gesundheitlichen Problemen leidet, solltest du die Umstellung der Ernährung vorher mit deinem Tierarzt besprechen. Die Ernährung deines Hundes kann nämlich direkten Einfluss auf seine Gesundheit haben.