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Reisen mit Hund

Jeder Mensch braucht irgendwann mal Urlaub. Der Stress und die Eintönigkeit des Alltagslebens sind auf lange Sicht nur durch gelegentliche Auszeiten zu ertragen. Egal, ob es dich in die nächste große Stadt, auf eine luxuriöse Insel oder in ein Kurhotel zieht: Irgendwann wirst du deine angestauten Urlaubstage nutzen und dir an einem Ort deiner Wahl eine schöne Zeit machen. Die Frage, die sich Hundehaltern in einer solchen Situation stellt, ist immer dieselbe. Reise ich mit meinem Hund oder lasse ich ihn Zuhause und gebe ihn in die Aufsicht eines Familienmitgliedes? Die Zahl der Menschen, die sich für Ersteres entscheiden, wächst zusehends. Auch wenn es nicht immer im Bereich des Möglichen liegt, wollen viele Besitzer ihren Hund auf Reisen dabeihaben. Das ist auch gut so, denn Hunde zeichnen sich dadurch aus, dass sie familiäre und soziale Tiere sind. Sie können zwar im Normalfall eine kurze Abwesenheit ihres Herrchens verkraften, doch feststeht, dass sie es auch sehr vermissen werden. Andersherum ist es meistens genauso, denn für die meisten Besitzer ist ihr Hund ein fester Bestandteil der Familie. Leider ist das Reisen mit Hund oft mit verschiedenen Komplikationen und Problemen verbunden, weshalb eine gute und detaillierte Planung unbedingt erforderlich ist. Wir zeigen dir, was du und dein Hund auf Reisen beachten müsst.

Was benötigt ein Hund auf Reisen?

Dein Zuhause mag ein wahres Hundeparadies mit einer gemütlichen Ausstattung für Vierbeiner sein, doch nur die wenigsten Ferienhäuser sind einrichtungstechnisch auf tierischen Besuch ausgelegt. Mit Glück hat der Vermieter für deinen Hund auf Reisen ein oder zwei Hundenäpfe bereitgestellt, doch selbst auf diesen Service kann man sich nicht verlassen. Deshalb ist es wichtig, beim Reisen mit Hund nicht nur für sich selbst, sondern auch für seinen Vierbeiner zu packen. Mit den richtigen Gepäckstücken kann jeder Teil des Raumes zum gemütlichen Hundeplatz umfunktioniert werden. Alles, was man dafür braucht, ist eine kuschlige Hundedecke und ein platzsparendes Reisebett. Für Ausflüge außerhalb der vier Wände bietet sich ein praktischer, faltbarer Reisenapf an, den man am besten mithilfe eines Karabiners am Rucksack oder an der Reisetasche befestigen kann. Dieser muss dann nur noch mit Wasser oder Futter befüllt werden und schon kannst du deinem Hund auch unterwegs eine Fress- oder Trinkpause gönnen und ihn somit bei Laune halten. Vor allem für längere Wanderungen und Tagesausflüge ist ein solcher Reisenapf sehr gut geeignet. Ebenso wie bei den Spaziergängen in der Heimat darf auch bei Reisen mit dem Hund kein Kotbeutelspender fehlen. Schließlich möchtest du keine Probleme bekommen, wenn sich dein Hund plötzlich dazu entschließt, sich in der Öffentlichkeit zu erleichtern und du nichts dabeihast, um den Haufen zu entfernen. Nicht in allen Städten gibt es kostenlose Kotbeutelspender an jeder Ecke, weshalb eine kleine und mobile Alternative durchaus nützlich sein kann.

Was musst du noch beachten, wenn du deinen Hund mit auf Reisen nimmst?

Das Reisen mit Hund kann in der Organisation viel Zeit in Anspruch nehmen und ist grundsätzlich deutlich komplizierter als eine Reise allein. Insbesondere wenn du planst, in ein anderes Land einzureisen, musst du dich vorher ausreichend über die gesetzlichen Einreisebestimmungen und die dort geltenden Gesetze zum Führen von Hunden informieren. Noch dazu lehnen viele Ferieneinrichtungen und ganz besonders Hotels Hunde als Gäste ab oder verlangen zumindest im Gegenzug eine zusätzliche Gebühr. Die Suche nach einer Unterkunft solltest du daher bei einer Reise mit Hund schon früh beginnen und dafür mehr Zeit einplanen als gewohnt. Besonders schwierig ist auch der Transport deines Hundes auf Reisen. Zu lange Auto- oder Zugfahrten, ebenso wie Flugreisen bedeuten für deinen Vierbeiner viel Stress. Deshalb musst du vorher genau kalkulieren, was du deinem Hund zumuten kannst. Einige Tiere fahren sehr gerne Autos, andere hingegen können nicht mal kurze Fahrten problemlos ertragen. In manchen Fällen ist es daher auch einfach besser, seinen Hund Zuhause zu lassen als ihn einer mehrstündigen, nervenzerrenden Reise zu unterziehen.